Route 2: Keitumer Bucht

Küstenschutz in einer eiszeitlich geprägten Landschaft

Route 2 (Keitumer Bucht)

Route 2: Keitumer Bucht

Wussten Sie, dass Keitum einmal einen eigenen Hafen hatte und gleich daneben sich ein totes bzw. grünes Kliff befindet?

Der Übergang zwischen der eiszeitlichen Geest und der nacheiszeitlichen Marsch ist in Keitum unmittelbar zu erleben.

Durch den Deckwerksbau wurde der weitere Landverlust begrenzt und mit der Errichtung von so genannten Lahnungen wurden weite Gebiete vor der vorschreitenden Erosion geschützt.

Im Norden der Keitumer Bucht fließt ein Flüsschen von der Marsch ins Watt. Ein Nehrungshaken zeigt die typischen Merkmale ständiger Veränderungen.

Die Verlandung des Watts und schließlich des Anlegers führte letztlich zum Bau des Hindenburgdammes mit dem täglich Tausende von Gästen seit 1927 die Insel tideunabhängig erreichen können.

Die Häuser in der Keitumer Bucht sind weniger vom Küstenabbruch bedroht als von den Wassermassen, die bei Sturmflut das Gelände überfluten können. Daher wird der Küstenschutz außer vom Staat auch von privaten Bürgern betrieben, gemäß dem Motto „Küstenschutz ist Aufgabe derjenigen, die davon Vorteile haben“.

Jükersmarsch

Jükersmarsch

Hochwasserschutzwälle

Hochwasserschutzwälle

Deckwerk

Deckwerk

Grünes Kliff

Grünes Kliff

Beschreibung der Wanderung

Treffpunkt: Sylter Heimatmuseum Keitum (Am Kliff 19); Parkplatz Sylter Heimatmuseum Keitum; Bus: Linie 3a (Keitum-Mitte)
Zielpunkt: Hafen Munkmarsch; Parkplatz Hafen Munkmarsch; Bus: Linie 3a (Hafen Munkmarsch)

Strecke: 3,3 km
Dauer: ca. 2 Stunden