Route 4: Rantum Becken

Den Fluten Grenzen setzen und trotzdem muss noch alles fließen können

Route 4 (Rantum Becken)

Route 4: Rantum Becken

Früher befanden sich südlich von Westerland noch weite Watt- und Vorlandflächen.
Überflutungen bedrohten die niedrig gelegenen Flächen in Westerland.

Mit der Eindeichung vom Rantum Becken sollten Wasserflugzeuge starten und sanden können, jedoch kam es nicht dazu. So konnte das Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt werden und die Stadt Westerland erhielt einen größeren Schutz vor dem „blanken Hans“, so nennen die Küstenbewohner noch heute die Sturmfluten.

Der heutige Küstenschutz versucht die Interessen aller an der Küste lebenden und arbeitenden Menschen zu berücksichtigen. So spielen Tourismus und Naturschutz eine gewichtige Rolle.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Entwässerung der hinter den Deichen gelegenen Gebiete durch Siele und Schöpfwerke.

Deckwerk mit Basalt und Schüttsteinen

Deckwerk mit Basalt und Schüttsteinen

Deich

Deich

Sielauslauf

Sielauslauf

Deich mit Vorland

Deich mit Vorland

Beschreibung der Wanderung

Treffpunkt: Hafen Rantum; Parkplatz Rantum-Hafen; Bus: Linie 2 (Rantum-Nord; Sylt Quelle); Bustransport zum Deichkreuz Tinnum (Deich-Kilometer 0,0)
Zielpunkt: Hafen Rantum; Parkplatz Rantum-Hafen; Bus: Linie 2 (Rantum-Nord; Sylt Quelle)

Entfernung: 4,3 km
Dauer: ca. 2 Stunden